Wenn Pfarrwitwen sich treffen, gibt es viel zu erzählen!

„Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein, unser Leben lang“ war das Thema der Pfarrwitwentagung vom 18. – 21. April 2016 im Diakonieschwesternhaus in Herrenberg.

Wer auf Gottes Gnade vertraut, wird spüren, wie die Lasten leichter werden, die auch im Alter getragen sein wollen. Gottes Gnade führt aus Mühsal heraus. Seine Worte tragen felsenfest. KR Pfarrer i.R. Helmut Maier-Frey hielt die Bibelarbeiten über Psalm 90. Im Abendmahlsgottesdienst am Schluss der Tagung predigte er über  Mt. 7, 24 - 27„Das Haus auf dem Felsen.“

Prälat i.R. Paul Dieterich ging in seinem Vortrag den Spuren nach, die Martin Luther uns hinterlassen hat: „Einer für den andern“ ist auch heute das Grundgesetz für uns Christen. Wir dürfen Gott erlauben, dass er durch uns wirkt.

Ein ganz herzliches Dankeschön den beiden hochkarätigen Theologen für ihre Verbundenheit zu den Pfarrwitwen.

Hannah Stäbler-Breitmeyer hat frisch-fröhlich-schwäbisch über die Entstehung von Wilhelmsdorf und den Zieglerschen Anstalten berichtet. Wir danken ihr für den interessanten Vortrag.

Gertrud Wallentin lud die Pfarrwitwen zu einem Gang auf dem neuen Trauerweg in Herrenberg ein. Schmerzliche Erinnerungen an den Tod des geliebten Ehemanns blieben nicht aus, zugleich waren die Texte auf den verschiedenen Stationen hilfreich und tröstend.

„Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar…“ So wenig man mit Matthias Claudius noch verbindet, so kennt und singt man bis heute sein Abendlied. Wir haben eine beeindruckende, tiefgehende Aufführung über den Dichter Matthias Claudius gesehen. Große Anerkennung für Norberts Eilts mit Kolleginnen vom Stuttgarter Wortkino „Dein Theater“. 

53 verwitwete Pfarrfrauen der älteren Generation haben in Herrenberg erlebnisreiche und beglückende Tage erlebt. Die Zusammengehörigkeit unter Gottes Wort hat sie bestärkt, zuversichtlich in die vor ihnen liegende Zeit zu gehen.

Die Tagung wurde vorbereitet und durchgeführt von Gudrun Proß, Margret Nothacker, Heide Pfleiderer, Adelheid Strauß und Gertrud Wallentin, unterstützt von Ursula Bender, Irmgard Stribel und Dorle Weiss.

Gudrun Proß