Singen und Musizieren in der schwäbischen Toskana

Die Pfarrfrauentagung vom 08.-10.November 2013 stand ganz im Zeichen der Musik.

Am Freitag trafen wir uns bei Kaffee und Kuchen in der Tagungsstätte. Als alle Teilnehmerinnen eingetroffen waren spazierten wir bei schönem Herbstwetter durch die umliegenden Weinberge und bestaunten die kraftvollen Farben des von der Sonne beschienenen Weinlaubs. Am Abend gab es die schon traditionelle Vorstellungsrunde, welche in einen regen Austausch über den Pfarrhausalltag überging und mit einem Impuls zur Nacht endete.

Am Samstag erwartete uns Barbara Mohr, studierte Kirchenmusikerin und Pfarrfrau i. R., mit verschiedenen Kirchenliedern. Wir sangen zunächst einstimmig, bildeten Unterstimmen, versuchten es im Kanon, unterteilten Strophen und Refrain in verschiedene Singweisen.

Die nächste Steigerung bestand darin, unsere mitgebrachten Instrumente in die Begleitung mit einzubauen. So entstand eine Band aus Akkordeon, Flöten, Posaune, Klavier, Cajon, Gitarren, Shaking eggs und Xylophonen. Wir waren begeistert von dem Klang, den wir zuwege brachten. Ermuntert von Barbara Mohr probierten wir weitere Variationen aus. Sie zeigte uns auch, wie man Lieder mit einfachen Mitteln für den Gottesdienst „aufpeppen“ kann und sogar Erwachsenen dazu bringt, sich musikalisch einbinden zu lassen.

Am Abend glich unser Raum einem Konzertsaal. In festlichem Ambiente fand ein spontanes Konzert statt, in dem einige Pfarrfrauen auf ihren Instrumenten vorspielten und manche auch kurzerhand als Ensemble zusammen fanden. Hinterher gab es Gelegenheit zum Querbeet-durch-die-Bücher-singen und zu Gesprächen bevor der Nachtimpuls diesen Tag voller Töne beschloss.

Unseren Sonntagsgottesdienst gestalteten wir diesmal nicht selber. Da wir nun so viele Lieder geübt hatten bot es sich an, diese auch aufzuführen. Und so zogen wir mit unseren Instrumenten los und nahmen am Gottesdienst in Waldbach teil. Zwei Lieder brachten wir zur Freude der Gottesdienstbesucher zum Vortrag.

Das abschließende Mittagessen stärkte uns nach gelungenem Auftritt. Gleichzeitig bedeutete es aber auch Abschied voneinander zu nehmen und sich wieder auf die Tagung im nächsten Jahr zu freuen.

Ein großes Dankeschön an Beate Schoch und Hannah Binder für die Organisation des schönen Wochenendes!