Fischbachtagung – Vier schöne Tage am Bodensee!

Nomen est omen – oder sind Namen nur Schall und Rauch?

Vom 13.-16. Oktober 2014 gingen 19 Frauen dieser Frage nach. Sich mit der Bedeutung des eigenen Namens auseinanderzusetzen war der eine Schwerpunkt dieser vier erfüllten Oktobertage, der andere war die Annäherung an Gottes Namen: Namensgeschichten und Erfahrungen mit Gott in der Bibel.

Was bedeutet mein eigener Name? Was bedeutet mein Name für mich persönlich? Wie geht es mir mit meinem Namen und welche Erfahrungen habe ich mit ihm gemacht? Diese Fragestellungen führten uns zu intensivem Austausch. Jede Frau hatte eine besondere Geschichte mit ihrem Namen, es gab heitere und ernste Erzählungen, liebevolle und distanzierte Einstellungen zum eigenen Namen. Die Gesprächsrunden waren geprägt von Offenheit, Zuhören, Empathie und Vertrauen und die Frauen haben sich so sehr gut kennengelernt.  

In einem hochinteressanten Referat haben wir Bertha von Suttner kennengelernt, eine starke und beeindruckende Frau, die der Allgemeinheit viel zu wenig bekannt ist. Wer weiß schon, dass sie Alfred Nobel persönlich kannte und als erste Frau den Friedensnobelpreis verliehen bekam? Auch der abendliche Film über Coco Chanel hat bei uns einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Über Namensgeschichten in der Bibel näherten wir uns am nächsten Tag dann den Namen und dem Namen Gottes. Unendlich viele Namen beschreiben die unendlichen Eigenschaften Gottes, für alle Bereiche und Situationen unseres Lebens finden wir Namen für ihn. Aber der eine fasst alles zusammen: Ich bin, der ich bin. Ich werde für Euch da sein.

Abends spielten wir in zwei Quizsendungen mit, zuerst „Ich trage einen großen Namen“ und danach noch „Der große Preis“, in dem es natürlich auch nur um Namen ging.

Am letzten Tag bildete der gemeinsam gestaltete Tauferinnerungsgottesdienst den Abschluss und führte alles zusammen: jede von uns mit ihrem eigenen persönlichen Namen von Gott gerufen und in seinem Namen und seiner Zusage aufgehoben. Mit dieser Stärkung gingen wir wieder auseinander und in unseren Alltag, nahmen etwas wehmütig Abschied vom Bodensee und von dieser traumhaften Lage direkt am Wasser und freuen uns auf nächstes Jahr.

 

Amanda Keller