Abschied nehmen will gelernt sein –

obwohl das Wochenende unter diesem Thema stand, fiel der Abschied am Sonntag nach dem Mittagessen nicht leicht, als wir wieder auseinander gingen. Gerade auch die Kinder hätten den Moment des Abschiedes gerne noch eine Weile hinausgezögert, hatten sie doch viele neue und alte Freunde (wieder)gefunden.

 

Das bisher heißeste Wochenende des Jahres war gefüllt mit Wasserschlachten, Public Viewing, Bibelarbeiten für Groß und Klein und vielen Gesprächen rund um das Thema Abschied. Angesprochen und Angedacht wurden viele Fragen wie z. B. kann ich mich und andere auf einen Abschied vorbereiten, wie geht es meinen Kindern damit, gibt es einen richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel?

 

Sarahs Leben stand am Samstagmorgen im Mittelpunkt, Sarah und Abraham hatten sich im Laufe ihres Lebens von vielen Menschen, Gewohnheiten und Vorstellungen verabschieden müssen. Auch die Kinder befassten sich mit diesem Thema und hatten in ihren Gruppen die Gelegenheit, sich über einen eventuell irgendwann geplanten Umzug zu unterhalten. Bei ihnen stand die Freundschaft von David und Jonathan auf dem Programm, die eben auch von Abschied nehmen geprägt war. Diese Geschichte spielten sie im Werkstattgottesdienst am Sonntagmorgen eindrücklich nach.

 

Mit vielen neuen Eindrücken, Gedanken und der Gewissheit, dass es auch andere gibt, für die es immer wieder Abschiede gibt, fuhren wir am Sonntagmittag wieder nach Hause. Und ein gutes hat jeder Abschied für sich: nur dann kann es ein Wiedersehen und gegebenenfalls einen Neuanfang geben.

 

Veronika Laudien